QSCOUT: SUBKLINISCHE MASTITIS MESSEN

COWHS nutzt QScout, um subklinische Mastitis frühzeitig zu erkennen, pro Viertel statt pro Kuh. Früheres Eingreifen, weniger Antibiotika, bessere Eutergesundheit.

QScout: subklinische Mastitis pro Viertel erkennen

Die normale Zellzahl sagt Ihnen, dass etwas im Euter nicht stimmt, aber nicht genau wo oder wie schlimm. Es ist eine Zahl über vier Viertel zusammen, und diese Zahl erscheint erst Wochen später im Milchleistungskontrollergebnis. Für diejenigen, die subklinische Mastitis frühzeitig bekämpfen wollen, ist das zu spät und zu ungenau. Deshalb verwendet COWHS QScout: ein On-Farm-Analysegerät, das pro Viertel misst, welche Art von Abwehrzellen in der Milch vorhanden sind, und sofort ein Ergebnis liefert.

Was ist subklinische Mastitis und warum QScout?

Subklinische Mastitis ist eine Euterentzündung ohne sichtbare Symptome. Die Kuh sieht gesund aus, die Milch ist klar, aber im Euter schwelt eine Entzündung, die Produktionsverluste verursacht und das Risiko einer klinischen Mastitis erhöht. Da nichts zu sehen ist, wird subklinische Mastitis oft erst entdeckt, wenn die Tankmilchzellzahl ansteigt oder wenn eine Kuh doch noch klinisch wird.

Eine traditionelle Zellzahlmessung gibt die Gesamtzahl der Zellen pro Milliliter Milch an. QScout leistet mehr. Das Gerät führt eine Leukozytendifferenzierung in der Milch durch: Es zählt die Abwehrzellen und unterscheidet zwischen Neutrophilen, Makrophagen und Lymphozyten. Jeder Zelltyp gibt unterschiedliche Informationen über den Zustand des Euters. In einem gesunden Viertel dominieren Makrophagen und Lymphozyten. Sobald Neutrophile die Überhand gewinnen, ist das ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem aktiv eine Infektion bekämpft, auch wenn die gesamte Zellzahl noch nicht stark erhöht ist.

Dadurch erkennt QScout subklinische Mastitis früher als eine klassische Zellzahlmessung.

Zellzahl pro Viertel, nicht pro Kuh

Eine Kuh hat vier Viertel und bei Mastitis ist meist nur ein einzelnes Viertel betroffen. Bei einer traditionellen Messung aus dem Milchtank werden alle vier Viertel vermischt, wodurch eine Infektion in einem Viertel gemittelt werden kann. QScout misst jedes Viertel separat. So sehen Sie genau, welches Viertel der Übeltäter ist und können gezielt eingreifen, ohne die ganze Kuh wegen eines Problems an einer Zitze zu behandeln.

Wie funktioniert QScout in der Praxis?

QScout wurde von Advanced Animal Diagnostics in den Vereinigten Staaten entwickelt und wird international über Zoetis vertrieben. Das Gerät funktioniert wie ein Labor in einer Box. Sie entnehmen eine Milchprobe pro Viertel, die Kassette wird in das QScout Farm Lab eingesetzt, und das Gerät verwendet Fluoreszenzmikroskopie, um die Abwehrzellen zu zählen und zu typisieren. Innerhalb weniger Minuten pro Viertel erhalten Sie ein objektives Ergebnis, das anzeigt, ob dieses Viertel infiziert ist.

Die Ergebnisse werden digital gespeichert und der individuellen Kuh zugeordnet. So bauen Sie langfristig ein Bild der Eutergesundheit pro Kuh, pro Viertel und über die Zeit auf.

Wann setzen wir QScout ein?

COWHS empfiehlt QScout zu drei kritischen Zeitpunkten im Laktationszyklus. Bei frisch abgekalbten Kühen in den ersten zwei Wochen nach dem Kalben, da sonst subklinische Infektionen, die um das Kalben herum entstehen, unbemerkt bleiben und die gesamte Laktation Produktionsverluste verursachen. Bei Kühen mit einer unerklärlich erhöhten Zellzahl im Milchleistungskontrollergebnis, um festzustellen, welches Viertel das Problem verursacht und ob eine Behandlung notwendig ist. Und beim Trockenstellen, um selektiv zu bestimmen, welche Kühe einen Trockensteller mit Antibiotika benötigen und welche ohne auskommen.

QScout und selektives Trockenstellen

Selektives Trockenstellen erfordert eine zuverlässige Methode, um festzustellen, welche Kühe zum Zeitpunkt des Trockenstellens infiziert sind. QScout liefert diese Informationen pro Viertel. In amerikanischen Praxisforschungsprojekten des Herstellers führte selektives Trockenstellen auf Basis von QScout-Ergebnissen zu etwa 47 Prozent weniger Antibiotikaeinsatz auf Kuh-Ebene und 59 Prozent weniger auf Viertel-Ebene, ohne negative Auswirkungen auf die Infektionsrate oder die Zellzahl in der nächsten Laktation.

Für Milchviehbetriebe, die unter den neuen EU-Vorschriften das blinde Trockenstellen einstellen möchten, aber nicht raten wollen, welche Kühe ohne Antibiotika auskommen können, ist dies eine konkrete Lösung.

Von der Messung zum Behandlungsplan

Ein QScout-Ergebnis ist kein Endpunkt. COWHS bespricht die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Tierarzt und verknüpft sie mit Ihrer Zellzahlhistorie und eventuellen klinischen Mastitisfällen. Auf dieser Grundlage legen wir pro Kuh fest, welcher Ansatz am besten passt: gezielte Behandlung, selektives Trockenstellen oder, wenn die Infektion strukturell ist, Aussonderung. So wird jede Messung in eine Entscheidung umgewandelt, die die Eutergesundheit Ihres Betriebs messbar verbessert.

Unsere Dienstleistungen bieten wir in Belgien und Deutschland an. Sind Sie in den Niederlanden ansässig? Kontaktieren Sie uns, dann bringen wir Sie mit dem richtigen Partner in Verbindung, der dies für Sie in den Niederlanden arrangieren kann.

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COWHS ist die Adresse für Milchviehhalter, die Mastitis erkennen, vorbeugen und heilen wollen. Basierend auf Messungen, nicht auf Gefühlen.

  • Regelmäßige DNA-Screenings der gesamten Herde.

  • Individuelle Tiermessungen zu strategischen Zeitpunkten.

  • Gezieltes Tracking auf Basis von Datenanalyse.

  • Praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse.